Landnahmeprojekt im Assantamento Südbrasilien

Eine Welt fördert Einrichtung einer Nähstube mit EUR 2.000,00

Partner:       Missionszentrale der Franziskaner in Bonn

Warum Landnahme?

Millionen von Landarbeitern wandern besitz- und rechtlos von einem Großgrundbesitz zum anderen.

Ein großer Teil des Großgrundbesitzes ist ungenutzt und nur über die Erbfolge im Besitz weniger Familien. Ausgehend von der Conquisation vor 500 Jahren: Die portugiesischen Eroberer schritten am Strand von Brasilien z.B. 500 m ab und alles Land was dahinter lag wurde einem Edelmann zugeschlagen - heute weitgehend Brachland.

Landnahme:
Die Landnahmebewegung, auch unterstützt durch die Befreiungstheologie und die Franziskaner Mission, besetzt mit hunderten von Familien Brachland. Teilweise gewaltsam bekämpft mit Terror und Todesopfern von bezahlten Söldnern der Großgrundbesitzer. Die Familien beginnen das Brachland zu bebauen.

Legalisierung:
Die Regierung legalisiert die Landnahme in der Regel nach 1 - 2 Jahren und schafft damit Rechtssicherheit.
Danach erfolgt die Landzuteilung an die Familien.

Aufbauphase:
Zunächst Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau. Für tauschfähige Warenerzeugung ist die Produktion von Bekleidung, hergestellt von den Frauen in der Nähstube, eine wichtige Quelle für die Erlangung von Bargeld.

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